Nicolaus-Copernikus-Planetarium Nürnberg: Astronomie und Kultur
 
 
 
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Aufzeichnung von einem Livestream zur nahen Begegnung von Jupiter und Saturn

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Am 21.12. erwartete uns am frühen Abend ein ganz besonderes astronomisches Ereignis. Die beiden Planeten Jupiter und Saturn standen tief im Südwesten so eng beieinander, dass sie mit bloßem Auge am klaren Abendhimmel zu einem einzigen hellen Lichtpunkt zu sehen waren.

Natürlich rückten die Planeten nicht in Wirklichkeit so dicht zusammen – sie wahren mit etlichen Hundert Millionen Kilometern Distanz einen in diesen Zeiten geradezu vorbildlichen Abstand zueinander. Es ist lediglich die Perspektive der Erde, von der aus gesehen sie fast genau hintereinander stehen. Zum Zeitpunkt der engsten Begegnung hatten die Planeten einen Winkelabstand von nur 6 Bogenminuten, beziehungsweise 0,1 Grad zueinander – das ist etwa ein Fünftel des Durchmessers eines Vollmonds, und ausreichend, damit man sie in einem Fernrohr in einem Sichtfeld abbilden kann.

Eine solche Begegnung zwischen den beiden größten Planeten unseres Sonnensystems nennt man eine „Große Konjunktion“ – und es gibt sie etwa alle 20 Jahre. Die letzte war am 28. Mai 2000, die nächste steht uns im Jahr 2040 ins Haus. Die Begegnung in diesem Jahr war allerdings die engste seit dem Jahr 1623 – damals fand sie jedoch aus Sicht der Erde so nah neben der Sonne statt, dass sie kaum zu sehen war. Die diesjährige Begegnung war also wirklich etwas sehr Besonderes. Leider waren die Wetteraussichten für Mitteleuropa nicht optimal, und die Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 erlaubten den meisten Sternwarten auch keine öffentlichen Veranstaltungen.

Die Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien in Zusammenarbeit mit dem LWL-Planetarium Münster und der Stiftung Planetarium Berlin haben live dazu berichtet und die Aufzeichnung ist unter hier klicken

zu sehen. Hierbei wurden verschiedene Livestreams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeführt.

 

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